Bangkok, Kho Chang und der Süden Thailands

Wer Sonne, Strand und Entspannung sucht, sollte Thailand unbedingt auf die Reiseliste setzen. Thailand ist ein Mekka für Backpacker und Sonnenanbeter, dementsprechend gross ist das Angebot an Ausflugszielen und Unterkünften. Wer nicht gerade in der Super High-Season nach Thailand reist, kann gut ohne grosse Pläne und Vorbuchuchungen anreisen. Busse, Minibusse, Inlandflüge mit Airasia, Taxis oder Tuktuks, irgendetwas bringt dich immer zeitnah ans Ziel.

Ich verbrachte den Dezember 2017 in Thailand, genauer in Bangkok, der östlichen Insel Kho Chang und im Süden Thailands. Den Norden habe ich bewusst ausgelassen, um diesen ein anderes Mal zu erkunden. Nach Indonesien, Sri Lanka, der Mongolei und Peking war Thailand die fünfte Reise im asiatischen Raum. Das Ziel des Tripps war diesmal nicht «möglichst viel in kurzer Zeit» sondern «möglichst wenig in viel Zeit» :).

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Bangkok – das Sprungbrett ins wilde Thailand

Die Reise startete ich in der 8 Millionen Metropole Bangkok. Wer das «asiatische Chaos» und guten Streetfood mag, wird die Stadt lieben. Sie bietet mit den zahlreichen Quartieren, einzigartigen Klongs und Tempeln unendlich viel zu entdecken. Den Aufenthalt würde ich zwischen 3-4 Tage einplanen, sofern man sich nach Strand und Ruhe sehnt.

Must do in Bangkok

  • Essen, und zwar so oft wie möglich, denn das Essen ist sooo gut! Am liebsten schlemmte ich in der Soi Silom 20 Road. In der Strasse befinden sich zahlreiche kleine Streetfood Restaurants (Mittags essen dort auch viele Thais). Die Strasse ist nur 5 Min. zu Fuss vom Lub d Silom Hostel.
  • Shopping-Day in der Siam-Road: Die Shopping-Center wie das Siam Paragon oder das Siam Square One lohnt sich.
  • Feierabenddrink in der Bar Sala Rattanakosin Bangkok. Der Sonnenuntergang geniessen mit Blick auf den Tempel Wat Arun. Die Bar befindet sich auf dem 5. Stock, ist bisschen überteuert, der Ausblick über den Chao Praya ist jedoch einmalig.
  • Blumenmarkt Pak Khlong Market, für alle, die Blumen mögen.
  • Beauty-Abend: Massage, Pedicure und Manicure, ca. 2h lag, resp. sass ich im Coco Massage Bangkok. Rundumservice für knapp CHF 35.–.

Don’t do in Bangkok

  • Floating Market Damnoen Saduak: Ich wollte den Tripadvisor-Kommentaren nicht glauben, aber der 1,5h ausserhalb liegende Floating Markt ist eine absolute Touristenfalle. 3000 Baht Eintritt um mit dem Boot durch die Kanäle gefahren zu werden. Angeboten wird nur 0815 Touristenkram.
  • Shopping im MBK-Center: Wer nicht spezifisch eine neue Handyhülle oder Goldkette braucht, wird meines Erachtens nicht fündig hier
Streetfood Bangkok

Kho Chang – kleines Paradies im Osten

Da das Wetter im Süden regnerisch war, setzte ich mich für ein paar Tage auf die Insel Kho Chang ab. Die Anreise mit Bus, Fähre und Taxi nahm schlussendlich doch einen ganzen Reisetag in Anspruch. Dafür warteten tolle Strände, schönes, warmes Meer und kleine Tagestouren wie Schnorchlen, Kajak fahren, Wasserfälle oder eine Rollertour rund um die Insel auf mich.

Must do in Kho Chang

  • Übernachten im Pajamas Hostel (inkl. tollem Frühstückbuffet, Pool + direkt am Strand) und Aana Ressort (Gratis Kajak-Verleih)
  • Essen im Nong Bua Seafood Restaurant (ist gleich neben dem Pajamas Hostel).
  • Wasserfall Klong Plu. Nicht zu viel erwarten, wer aber mal 1/2-Tag was unternehmen will, ganz gut geeignet.
  • Chili Cook Off – vom Resort Salt in Kai Bae. Regionale Restaurants kochten ihr bestes Chili-Gericht an diesem Charity-Event. Für 300 Baht Eintritt konnte man sich den Bauch vollschlagen.
  • Schnorcheltour  auf Koh Rang, Koh Wai und Koh Yak. Dies kann in jedem Hostel gebucht werden.

Tauchen im Süden Thailands und Khao Lak

Von Kho Chang reiste ich per Minibus zurück nach Bangkok und flog nach Phuket. Erschlagen vom Massentourismus, den unfreundlichsten Thais im Land und die überteuerten Preisen für Taxis und Essen verlies ich Phuket jedoch bereits nach 2 Tagen. Den Aufenthalt in Phuket nutze ich für den Tauch-Refresher während einem 1 Tages-Tauchtrip mit DiveAsia bei den Phi-Phi Inseln.

Ich reiste per Minibus (gebucht via Hostel Fin) weiter ins ca. 1 Stunde nördlich gelegegene Khao Lak, wo das Liveaboard Hallelujah auf mich wartete: 4 Tage Tauchsafari in der Andamanensee, Similan und Surin Inseln.

Must do in Khao Lak

  • Übernachten im Monkey Dive Hostel
  • Wasserfall Ton Chong Fa
  • Essen auf dem Markt Bang Niang
  • 4 bis 5 tägige Tauchsafari auf Liveaboard mit BigBlue auf MV Hallelujah: Tauchplätze, Essen, Crew, Boot, Cabine, TOP.
  • Mata Cafe: Wer wieder mal einen guten Kaffee braucht. Hübsch eingerichtet mit hübschen Souvenirs zum kaufen.
By | 2018-11-16T10:01:27+00:00 Februar 3rd, 2018|Asien, Reisen|0 Comments